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Esbeck bei Adorf

Geschichte:

Die Geschichte der Wasserburg Esbeck ist eng mit der der Burgen Grimmenstein sowie Canstein verbunden. 1342 errichteten die Herren von Pappenheim im Auftrag des Kölner Erzstifts unmittelbar an der Grenze zum Herrschaftsgebiet der Grafen von Waldeck die Burg Canstein. Auf die Burggründung antworteten die Grafen von Waldeck mit dem Bau der Burg Grimmenstein, die jedoch bereits 1343 wieder niedergelegt wurde. Ihre Funktion als Gegenburg zu Canstein fiel der 1350 erwähnten Burg Esbeck zu, die von Sander d. A. von Eschenburg sowie den Brüdern Sander d. J., Ulrich und Walram von Eschenburg erbaut und dem Grafen Otto von Waldeck zu Lehen aufgetragen wurde. 1370 veräußerte Graf Heinrich VI. von Waldeck eine Hälfte von Esbeck an den Landgrafen Hermann II. von Hessen. Mit der anderen Hälfte belehnte er 1372 Heinrich de Fischer von Padberg. 1417 begegnen die Herren von Brunharsen als Inhaber der Esbecker Lehen und 1451 lässt sich Heinrich von Immenhausen als Besitzer der Burg nachweisen. Spätestens zu Beginn des 16. Jahrhundert verlor Burg Esbeck ihre Bedeutung. 1526 überließen die Grafen von Waldeck die nur noch als Burgstall bezeichnete Anlage dem Kloster Bredelar. (Jens Friedhoff)

Bauentwicklung:

Zur baulichen Entwicklung der spätmittelalterlichen Wasserburg sind infolge der wenigen baulichen Reste sowie dem Mangel an aussagekräftigen Quellen keine detaillierten Angaben möglich. Zudem wurde die Burg offenbar bereits frühzeitig aufgegeben und 1526 nur noch als Burgstall bezeichnet. (Jens Friedhoff)

Baubeschreibung:

Von der Mitte des 14. Jahrhunderts gegründeten Wasserburg Esbeck blieben kaum bauliche Reste. Erkennbar sind lediglich Spuren des Wassergrabens sowie nicht eindeutig zuzuordnende geringe Mauerreste. Historische Ansichten der Burg sind nicht überliefert. (Jens Friedhoff)