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Keuschenburg

Geschichte:

1333 wird Adolf Kursne de Ostenfelde als Besitzer der Burg genannt, er hat sie vermutlich auch erbaut. Nach zahlreichen Besitzerwechseln wurde die Burg an den Drosten zu Erwitte verpfändet. In Folge eines längeren, teilweise gewaltsamen Rechtsstreits wurde die Burg 1698 an Christoph Bernhard Nagel zu Vornholz verkauft. 1802 kam die Keuschenburg durch Erbschaft an die Grafen von Tatenhausen, die sie 1997 an die Familie Timmerherm verkaufte.(S.E.)

Bauentwicklung:

Das möglicherweise noch aus dem 14. Jh. stammende Burggebäude wurde 1868 wegen Baufälligkeit abgebrochen. Am Anfang des 17. Jhs. soll noch ein Bergfried vorhanden gewesen sein. Erhalten sind noch Teile der ehemaligen Wirtschaftsgebäude. (S.E.)

Baubeschreibung:

Das zweistöckige Hauptgebäude maß 19,5 m im Quadrat. Das etwa 4 m hohe Untergeschoß aus etwa 1 m dickem Bruchsteinmauerwerk besaß einen Saal mit Kamin, eine kleine Kapelle und 2 Zimmer. Im Obergeschoß, das ursprünglich aus Fachwerk und später aus Ziegelsteinmauerwerk ausgeführt war, lagen 6 Räume, von denen 2 mit einem Kamin versehen waren. Heute erhalten sind noch Teile der ehemaligen Wirtschaftsgebäude. (S.E.)

Arch-Untersuchung/Funde:

keine