Geschichte:
Haus Köbbing war ursprünglich Lehnsgut des Stifts Freckenhorst. 1330 ist der Ministeriale Florentius von Mule damit belehnt, um 1400 übernahm die Burg die Familie von Langen. Nach deren Aussterben ging der Besitz 1706 an die Familie von Böhmer, die es 1841 an die von Twickel verkauften. 1866 ging das Gut an die Familie Winkelmann. (S.E.)
Bauentwicklung:
Das Herrenhaus aus der Zeit um 1500 wurde 1692 erneuert und umgebaut und schließlich 1967 abgebrochen. Die Gräften waren um 1900 bereits eingeebnet, die Vorburg diente als Garten. (S.E.)
Baubeschreibung:
Die Burg war eine Zweiinselanlage mit 12 m breiten Wällen und 14 m breiten Gräften, die durch einen Bach gespeist wurden. Die Vorburg lag im Osten, die Hauptburg im Westen. Das zweistöckige Herrenhaus aus Ziegeln mit Werksteingliederung hatte die Maße 26 x 7 m, auf der Nordseite befand sich ein jüngerer Anbau. (S.E.)
Arch-Untersuchung/Funde:
Keine