EBIDAT - Die Burgendatenbank

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Empte

Geschichte:

Das Rittergeschlecht von Empte wird erstmals 1226 erwähnt, sie waren Inhaber eines Burglehens auf Haus Dülmen. 1478 wurde die Burg an den Ritter Dietrich von Horst übertragen, damals war sie völlig verfallen. 1481 wurde die Burg an Goswin von Raesfeld zu Ostendorf verkauft, dessen Sohn gleichen Namens die Linie Raesfeld zu Empte begründete. Nach deren Aussterben 1619 kam die Burg nach mehreren Besitzerwechseln an die Familie von Merfeld. (S.E.)

Bauentwicklung:

Den Kern der Burg bildete ein im 13. Jh. errichtetes Festes Haus. Im 18. Jh. wurden die alten, vermutlich aus dem 16. Jh. stammenden Gebäude mit Ausnahme des Torhauses abgebrochen. 1767 bis 1770 wurden ein neues Wohnhaus und die heutigen Wirtschaftsgebäude errichtet. Das Obergeschoss des Herrenhauses wurde Anfang des 19. Jhs. abgebrochen. (S.E.)

Baubeschreibung:

Um den Burgsitz lief ursprünglich ein doppelter Grabenring. Das alte Herrenhaus bestand laut zweier Zeichnungen von 1730 aus zwei aneinander stoßenden Bauteilen. Außerdem war offensichtlich ein Turm und weitere Bauten vorhanden. Das heutige Herrenhaus erhebt sich eingeschossig über einem Backsteinsockel. Das Torhaus ist in Fachwerk und Ziegelmauerwerk über einem Werksteinsockel erbaut. (S.E.)

Arch-Untersuchung/Funde:

Oberflächenprospektion.