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Hochsteden

Geschichte:

Anfang des 14. Jahrhunderts erhielt das Adelsgeschlecht Hochsteden zu Noithausen von den Grafen von Jülich ein Lehen in Frechen, das darauf nach ihnen benannt wurde. Mitte des 16. Jahrhunderts gelangte Werner von Haes zu Türnich durch Heirat in den Besitz von Burg Hochsteden. Eine Zerstörung der Anlage ist für das Jahr 1639 überliefert. Nach langen, verwickelten Rechtsstreitigkeiten wurde das Anwesen 1836 schließlich an Graf Egon von Fürstenberg-Stammheim verkauft. (H. J. Greggersen)

Bauentwicklung:

Über die bauliche Entwicklung der mittelalterlichen Anlage liegen weder Nachrichten noch Erkenntnisse vor. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde das Burghaus aufgegeben, über die Gründe dafür ist nichts bekannt. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts existierten noch Fundamentreste der Gebäude. Danach wurde das Gelände mehrmals überbaut. (H. J. Greggersen)

Baubeschreibung:

Auf der preußischen Uraufnahme von 1819 sind die Umrisse einer quadratischen Hofanlage zu erkennen, an die im Nordosten ein langgestreckter Weiher angrenzt. Ob dieser ein Teil einer ehemals umlaufenden Grabenanlage war, ist nicht mehr festzustellen. (H. J. Greggersen)