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Thieberg, Hünenborg

Geschichte:

Historisch gesichert ist die Existenz einer 1647 im Zuge des 30jährigen Krieges errichteten Schanze auf dem Thieberg. Zu dieser gehört eventuell eine 1953 beobachtete Palisade. Zu der Wallburg sind keine schriftlichen Quellen bekannt. (Stefan Eismann)

Bauentwicklung:

Aufgrund der nur spärlichen archäologischen Untersuchungen lassen sich keine Angaben zur Baugeschichte machen. (Stefan Eismann)

Baubeschreibung:

Seit dem späten 19. Jh. wird in der Heimatliteratur der Thieberg als Standort einer frühmittelalterlichen Wallanlage, genannt "Hünenborg", bezeichnet. Im Jahr 1920 ist von einem ziemlich gut erhaltenen Rest einer Umwallung mit Graben auf der Nordseite des Berges die Rede. 1950 ist davon aber nur noch eine langgestreckte Mulde vorhanden. Bei unsachgemäß dokumentierten Grabungen soll 1953 80 m nördlich des dortigen Kriegerdenkmals ein Graben mit Funden aus der Karolingerzeit zu Vorschein gekommen sein. 2003 sind 200 m südlich dieser Stelle zwei weitere Grabenprofile von 3,60 m Breite und 2 m Tiefe beobachtet werden. (S. Eismann)

Arch-Untersuchung/Funde:

Unsachgemäße Grabungen 1953. Baugrubenbeobachtung 2003. (Stefan Eismann)