Geschichte:
Es sind keine historischen Quellen bekannt, die dem Objekt zugeordnet werden können. Da die Anlage aber nicht in den Quellen zu den langanhaltenden Territorialauseinandersetzungen der Tecklenburger Grafen mit ihren Nachbarn im Hochmittelalter erscheint, ist anzunehmen, dass sie zu diesem Zeitpunkt nicht mehr existierte. Auch aus typologischen Gründen ist eine Datierung in das 9./10. Jh. oder früher am wahrscheinlichsten. (Stefan Eismann)
Bauentwicklung:
Mangels archäologischer Untersuchungen können zur Baugeschichte keine Angaben gemacht werden. (Stefan Eismann)
Baubeschreibung:
Die Anlage liegt auf einem nach Süden vorspringenden Sporn und ist im Nordwesten leicht durch die B 219 gestört. Der etwa schildförmige Innenraum misst ca. 100 x 100 m. Im Süden wurden aus der Hangschulter drei bis zu 10 m tiefe Gräben herausgearbeitet. Auch im Osten entstand die Befestigung größtenteils durch die Modellierung der Hangböden. Im Norden trennt eine feuchte Senke die Burg von der Anhöhe. An keiner Stelle lassen sich künstlich aufgeschüttete Wälle feststellen. Die Kapelle im Innenraum ist erst in den 1970er Jahren erbaut worden. (Stefan Eismann)
Arch-Untersuchung/Funde:
Die Anlage hat bisher keine Funde erbracht.