EBIDAT - Die Burgendatenbank

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Echem

Geschichte:

Den ersten Hinweis auf die Existenz eines Adelssitzes in Echem bildet die Existenz eines Ortsadelsgeschlechtes, das von 1262 bis 1438 in den Quellen erscheint. 1353 wird eine Burg in Echem erstmals ausdrücklich urkundlich erwähnt. Eine zweite Nennung geschah 1368, als der Knappe Ludolf Rone die Burg an den Herzog von Lüneburg verkaufte und dessen Lehnshoheit anerkennen musste. Später erscheint die Burg nicht mehr in den Quellen, somit dürfte sie bald darauf abgerissen worden sein. (Stefan Eismann)

Bauentwicklung:

Aufgrund der fehlenden archäologischen Untersuchungen und dürftigen Angaben in den Schriftquellen können keine Angaben zur Baugeschichte gemacht werden. (Stefan Eismann)

Baubeschreibung:

Es existieren keine Aufschlüsse, die Auskunft über die Gestalt der Burg geben könnten. Sie wird im Bereich der Hofstelle Nr. 15 östlich der Kirche lokalisiert, wo in den zwanziger Jahren noch mittelalterliche Grundmauern vorhanden waren. Ein "Burggraben" findet sich heute noch als Ortsbezeichnung östlich der Hofstelle Nr. 17, während von der Befestigung selbst keine Spuren erhalten sind. (Stefan Eismann)

Arch-Untersuchung/Funde:

Keine