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Queneburg

Geschichte:

Über die Queneburg gibt es lediglich zwei Nachrichten in den historischen Quellen. 1368 lud der Rat der Stadt Hildesheim einige Ritter zu einer Beratung auf die bei Lechstedt liegende Burg ein. 1485, in der Großen Fehde der Stadt mit dem Bischof wird sie ein letztes Mal erwähnt, als der Hildesheimer Bischof und Herzog Heinrich von Braunschweig die Hildesheimer Landwehr samt Warten und dabei auch die Queneburg zerstörten. Daraus lässt sich möglicherweise eine Zugehörigkeit der Befestigung zur Landwehr erschließen. (Gudrun Pischke)

Bauentwicklung:

Schriftliche oder archäologische Zeugnisse zur Baugeschichte gibt es nicht. (Gudrun Pischke)

Baubeschreibung:

Auf dem als Querburg bezeichneten bewaldeten Sporn gibt es keinerlei Spuren von Wällen oder Gräben und weiteren Hinweisen auf eine Burganlage, so dass gegebenenfalls mit einer leichten Holzbaukonstruktion (Palisaden, Holzturm), die keinerlei Spuren hinterlassen hat, zu rechnen ist.
An der Abzweigung des Feldweges zum Bergsporn weist ein Hinweis zur Queneburg. (Gudrun Pischke)

Arch-Untersuchung/Funde:

Begehungen 1979, 2011