Geschichte:
Das 1210 erstmals erwähnte Alten-Buseck war Stammsitz der Herren von Buseck. Der Ort war noch im 18. Jh. entlang der Flussgasse in zwei Teile getrennt. Östlich von ihr lebten die Bauern, westlich von ihr waren die Wohnsitze des Adels. Zu diesen gehörte die Zaunburg, die Stammburg der Herren von Buseck und älteste Burganlage des Dorfes. Sie erscheint erstmals 1384 in der schriftlichen Überlieferung, als Gerhart von Buseck sich Geld leiht, um seinen vom Deutschen Orden nach Preußen geschickten Bruder Gilbrecht standesgemäß auszustatten. Als Sicherheit diente dabei u. a. sein Anteil an der Zaunburg. Die Burg war damals und auch in der Folge allodialer Besitz der beiden Rüsser und Münch genannten Zweige der Herren von Buseck. (Stefan Eismann)
Bauentwicklung:
Die mittelalterliche und frühneuzeitliche Baugeschichte der Burg ist unbekannt. Die letzten Reste der Burg wurden in den 1950er Jahren gesprengt und der Burggraben zugeschüttet. (Stefan Eismann)
Baubeschreibung:
Die Burg besaß die Form einer Motte, deren Hügel 15 m Durchmesser bei einer Höhe von 5 m aufwies. Umgeben war dieser von einem 6-10 m breiten Graben und einem Außenwall. 1936 war noch Quadermauerwerk auf der Westseite des Hügels vorhanden. Heute sind oberflächlich keine Spuren der Burg mehr vorhanden. (Stefan Eismann)
Arch-Untersuchung/Funde:
Keine.