EBIDAT - Die Burgendatenbank

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Alten-Buseck, Hofburg

Geschichte:

Die Hofburg war ursprünglich der Wirtschaftshof der den Herren von Buseck gehörenden Zaunburg. Zu einem nicht bestimmbaren Zeitpunkt im 14. Jh. ist der Rüsser genannte Zweig dieses Geschlechts aber aus dem Stammsitz ausgezogen und hat sich auf dem Wirtschaftshof einen eigenen Sitz errichtet. Dieser ist erstmals 1393 als Hofburg erwähnt worden. Der Zweig der Russer starb 1576 aus. Ihre Burg hat danach nicht mehr als Sitz einer der Zweige der Buseck gedient. 1620 wurden die Söhne des Philipp von Buseck nur noch mit den Wirtschaftsgebäuden belehnt. Die Anlage gehörte weiterhin den Buseck und wurde 1821 auf ihre Bitten hin wieder allodifiziert. 1833 wurde das Gut versteigert. 1835 ging es an die evangelische Kirchengemeinde, die es zum Pfarrhaus umbaute. Seit 1963 ist es in privaten Händen. (Stefan Eismann)

Bauentwicklung:

Die spätmittelalterliche Baugeschichte ist unbekannt. 1576 war die Burganlage sehr baufällig. Das Hauptgebäude scheint kurz darauf abgerissen worden zu sein, denn es erscheint nicht mehr in der historischen Überlieferung. Der heutige Hof wurde 1817/18 errichtet. Das Herrenhaus der Anlage enthält Teile der alten Burg oder zumindest Abbruchmaterial von ihr. (Stefan Eismann)

Baubeschreibung:

Zur Gestalt der Burg existiert keine Überlieferung, auch ist sie bislang noch nicht exakt lokalisiert worden. Sie hat, einem Flurnamen zufolge, ursprünglich weiter westlich als die heutige Gutsanlage gestanden. Allerdings wurden 1949 im Garten des Pfarrhauses beim Bau einer Wasserleitung alte Fundamente angetroffen.
Das heutige Herrenhaus besteht aus einem zweigeschossigen, klassizistischen Gebäude mit Mansarddach. (Stefan Eismann)

Arch-Untersuchung/Funde:

Keine