Geschichte:
Erbauer und Entstehung der Burg Ropperhausen sind nicht bekannt. In Frage kommen die Herren von Heimbach, die im 13. Jh. eine Zeitlang im Besitz des Gerichts Ropperhausen waren und die seit 1232 in Ropperhausen als Grundbesitzer nachgewiesenen Herren von Gilsa. 1354 erwarben sie den Heimbachschen Anteil an Dorf und Gericht Ropperhausen. Möglicherweise wurde die Burg 1372 durch den Ritterbund der Sterner in deren Konflikt mit dem hessischen Landgrafen zerstört, da die Gilsa auf dessen Seite standen. 1472 wird sie aber in einer Lehnsurkunde für die von Gilsa noch ausdrücklich erwähnt, die Landgrafen bekommen darin das Öffnungsrecht für die Burg. 1699 verkauften die von Gilsa drei Viertel und 1719 den Rest von Schloss und Gericht an die Herren von Baumbach. Diese ließen die Burg verfallen. (Stefan Eismann)
Bauentwicklung:
Über die Baugeschichte der Burg ist nichts bekannt. Der Ruinenrest ist vermutlich in das 14. Jh. zu datieren. Das bestehende Hofgut wurde zwischen 1711 und 1724 errichtet, das heutige Herrenhaus ist von 1832. (Stefan Eismann)
Baubeschreibung:
Die Reste der Burg bestehen hauptsächlich aus einer ca. 20 m langen, 6-10 m hohen und 1 m starken Mauerecke. Südlich davon verläuft auf einer Länge von 13 m eine Stützmauer, die in einem U-förmigen Mauerstück - möglicherweise dem Rest eines Schalenturms - endet. Der Halsgraben ist durch den Straßenbau fast vollständig verfüllt. (Stefan Eismann)
Arch-Untersuchung/Funde:
Keine