EBIDAT - Die Burgendatenbank

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Harmuthsachsen

Geschichte:

Das Dorf Harthmutsachsen gehörte 1343 den Herren von Cappel. 1363 verkauften sie Burg, Dorf und Gericht zur Hälfte an die Herren von Hundelshausen. Hartmut von Schwinsdorf verkaufte sein von den Cappel erworbenes Viertel 1383 an die Landgrafschaft Hessen. Nach dem Aussterben der Cappel 1393 belehnten die Landgrafen von Hessen die Herren von Hundelshausen mit dem ganzen Dorf und Gericht Hartmuthsachsen. Diese verkauften den Herrensitz um 1900 in bürgerliche Hände. (Stefan Eismann)

Bauentwicklung:

Die mittelalterliche Baugeschichte ist unbekannt. Wahrscheinlich wurde die Burg mit der Errichtung des heutigen Wohnhauses des Ritterguts im Jahr 1585 aufgelassen. 1824 wurde ein als Gefängnis dienendes Gebäude - möglicherweise ein altes Burggebäude - und das Tor wegen Baufälligkeit abgerissen. (Stefan Eismann)

Baubeschreibung:

Das Burggelände befindet sich unmittelbar nördlich des heutigen Gutshofes und ist durch einen max. 20 m breiten Graben aus dem Hang heraus geschnitten. Durch ihn verläuft heute ein Weg. Das heutige Gutshaus ist ein dreistöckiges, rechteckiges Fachwerkgebäude mit ausgeprägtem Mittelrisalit, der ein Treppenhaus beherbergt. (Stefan Eismann)

Arch-Untersuchung/Funde:

Keine