Geschichte:
Die Burg hat sich aus einem Gut entwickelt, das 1322 durch das Kloster Kaufungen an den Ortsadeligen Heinrich von Haynbach verlehnt wurde. Die nächste Erwähnung erfolgte 1384, als die Herren von Felsberg mit Genehmigung des hessischen Landgrafen das Lehngut übertragen bekamen.
1471gab Kraft von Felsberg das Lehen an die mit ihm verwandten Herren von Bischofferode weiter. 1495 ist das Gut zur Burg ausgebaut gewesen und wurde "wonliche Festenunge" genannt. 1515 eroberte und plünderte Abt Hartmann von Fulda in einer Fehde zwei Burgen, darunter auch Hambach. 1608 ging die nun wieder zum Hof hinabgesunkene Anlage im Erbgang an die von Boyneburg-Honstein und wurde gleichzeitig der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt als Lehen aufgetragen. Nach dem Tod des letzten Angehörigen der Boyneburg-Honstein fiel das Gut 1768 an Hessen zurück und wurde an den Bürgermeister von Großalmerode verkauft. (Stefan Eismann)
Bauentwicklung:
Die Burg wurde nach ihrer Zerstörung durch die Abtei Fulda bis 1522 wieder aufgebaut. In den Jahren nach 1703 wurde das Herrenhaus renoviert und aufgestockt. Wann sie endgültig abgegangen ist, lässt sich den Quellen nicht entnehmen. (Stefan Eismann)
Baubeschreibung:
Die Burg lag auf einer sanften Kuppe über der Quellmulde des Hainbachs, der von dort nach Nordosten zur Wehre führte. Von ihr haben sich nur die Reste einer rechteckigen Wall-Graben-Anlage von ca. 50 x 40 m Größe erhalten. Diese ist lediglich im Nordwesten noch klar zu erkennen. (Stefan Eismann)
Arch-Untersuchung/Funde:
Keine