EBIDAT - Die Burgendatenbank

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Ottersbach

Geschichte:

Der Ort Ottersbach wird im Jahre 1300 erstmals urkundlich erwähnt, als die Gebrüder von Rusteberg ihre dortigen Güter der Landgrafschaft Hessen überließen. Im Jahre 1354 erklärten dann die Gebrüder von Völkershausen, dass sie zu "Attirsbach" eine Kemenate und Wohnung bauen und diese vom Landgrafen zu Lehen nehmen wollen.
Die Burg scheint um die Mitte des 15. Jahrhunderts aufgegeben worden zu sein: der bei der Burg gelegene kleine Ort wird 1438 noch als Dorf, im Jahre 1461 aber als Wüstung bezeichnet. Die Siedlung wird zwar schon im Jahre 1463 wieder als Dorf bezeichnet, aber die Burg als solche findet keine Erwähnung mehr, obwohl landgräfliche Belehnungen mit Gericht und Dorf Ottersbach noch bis 1837 beurkundet sind. (Stefan Eismann)

Bauentwicklung:

Beim gegenwärtigen Forschungsstand können keine Angaben zur Bauentwicklung gemacht werden. (Stefan Eismann)

Baubeschreibung:

Die Burg liegt im Wiesengrund des Otterbachtales auf der östlichen Bachseite. Die Burg zeichnet sich im Gelände als 80 cm hohe, rundliche Erhöhung von ca. 11 m Durchmesser ab, die von einer sumpfigen Vertiefung von 6-10 m Breite umgeben ist. Als weitere Befestigungsbauten sind zwei quer zum Tal verlaufende Wälle oberhalb und unterhalb der Burg erkennbar. (Stefan Eismann)

Arch-Untersuchung/Funde:

Lesefunde von hoch- und spätmittelalterlicher Keramik.