Geschichte:
Nach dem Berg nannte sich das Adelsgeschlecht der Herren von Leichberg, die zwischen 1288 und 1415 urkundlich überliefert sind.
Es ist aber nicht gesichert, dass sie Erbauer oder Besitzer der Burg waren. 1580 besaßen sie aber einen Hof unterhalb des Berges. Seit 1602 wird eine Warte auf dem Berg erwähnt. Unklar ist, ob diese einen Neubau darstellt, oder ob sie einen alten Burgturm weiterverwendete. Die bekannte Befestigung ist zu groß, als dass sie nur für einen Wartturm angelegt worden wäre. (Stefan Eismann)
Bauentwicklung:
Die umgebende Wallanlage wird in der Literatur ohne Angabe der Grundlagen in das 10. Jh. datiert. Ihr tatsächliches Alter ist unbekannt, anzunehmen ist aufgrund ihres Charakters eine Entstehung im Hochmittelalter. Noch im 18./19. Jh. waren Reste des Wartturms vorhanden, die 1901 beim Bau des Bismarckturms beseitigt wurden. (Stefan Eismann)
Baubeschreibung:
Von der Burg Leichberg auf der Kuppe des Leuchtberges ist noch ein Graben mit Vorwall vorhanden, der eine ovale Fläche von 30 x 25 m Ausmaß umgibt. In ihrem Zentrum steht heute ein als Aussichtsturm genutzter Bismarckturm, der 1903 anstelle eines zuvor abgebrochenen Wartturms errichtet wurde. (Stefan Eismann)
Arch-Untersuchung/Funde:
Keine