Geschichte:
Die Burg erscheint während ihres Nutzungszeitraums nicht in der historischen Überlieferung. Ihre Erbauer dürften in dem zwischen 1260 und 1477 überlieferten Ortsadelsgeschlecht der Herren von Welda zu suchen sein. 1494 wird die Burg das erste Mal ausdrücklich in den Quellen erwähnt, allerdings nur als Ortsbezeichnung eines Kupferschieferbergwerks. Wahrscheinlich ist sie mit dem Aussterben der Herren von Welda aufgegeben worden. (Stefan Eismann)
Bauentwicklung:
Da die Burg bisher nicht lokalisiert wurde, können keine Angaben zur Baugeschichte gemacht werden. (Stefan Eismann)
Baubeschreibung:
Die Burg lag laut Knappe oberhalb des mittlerweile abgebrochenen Hofes Welda auf einem kleinen, nach Norden weisenden Sporn. Möglicherweise stellt eine Geländesenke den Rest des Halsgrabens dar. Nach Sippel ist diese Lokalisierung wegen der dortigen Topographie unzutreffend. Er vermutet die Burg aufgrund von Flurbezeichnungen ("borg ze Welde") des 16. Jhs. auf dem Wellkopf, aber auch dort sind keine Spuren mehr von ihr sichtbar. (Stefan Eismann)
Arch-Untersuchung/Funde:
Keine