EBIDAT - Die Burgendatenbank

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Ziegenberg bei Fuldatal

Geschichte:

Die Burg geht sehr wahrscheinlich auf einen Zweig der Familie von Ziegenberg zurück, die auf der Burg Ziegenberg bei Ziegenhagen ansässig waren. Eine Verbindung nach Wilhelmshausen ergibt sich durch die Gemahlin des 1093 erwähnten Dedo von Cygenberg, die eine gebürtige Gräfin von Dassel war und somit aus dem Diemelgebiet stammte. Genaueres zu Entstehungszeit und Schicksal der Burg lässt sich aber nicht aussagen, da sie selbst nie in der historischen Überlieferung erscheint. (Stefan Eismann)

Bauentwicklung:

Beim gegenwärtigen Forschungsstand können keine Aussagen zur Bauentwicklung gemacht werden. (Stefan Eismann)

Baubeschreibung:

Die Burg liegt auf einem nach Süden weisenden, langschmal auslaufenden Sporn in einer Fuldaschleife. Im Norden ist vor allem in der Osthälfte noch ein ca. 0,80 m hoher Wall sichtbar, der ein ca. 100 x max. 110 m großes, trapezförmiges Areal abriegelt. Ob der im Süden deutlich tiefer liegende, langschmale Teil der Bergzunge noch zur eigentlichen Burganlage gehörte, ist unsicher.
Zu Beginn des 20. Jhs. sollen noch ein vorgelagerter Graben und Mauerreste vorhanden gewesen sein. Zudem wird von "Asche" und dem Feuer ausgesetzten Sandsteinen berichtet. Die Burg scheint somit ein gewaltsames Ende gefunden zu haben. (Stefan Eismann)

Arch-Untersuchung/Funde:

Keine