Geschichte:
Die Burg wird aufgrund ihres Charakters allgemein in das Frühmittelalter bzw. in die Karolingerzeit datiert, auch wenn bestätigende Funde fehlen. Die Fundleere könnte damit erkärt werden, dass die Anlage wahrscheinlich nicht fertig gestellt wurde und somit Siedlungsspuren und -überreste nicht zu erwarten sind. (Stefan Eismann)
Bauentwicklung:
Die Burganlage wurde wahrscheinlich nie fertig gestellt. Dafür spricht, dass der Graben an den Enden in einzelnen Arbeitsmulden ausläuft, an deren Innenseite das Material aufgeschüttet wurde. (Stefan Eismann)
Baubeschreibung:
Die möglicherweise nicht fertig gestellte Anlage besteht aus einem sichelförmigem, den Geländesattel absperrenden Wall mit vorgelagertem, bis zu 2,50 m tiefem Spitzgraben, der nicht ganz bis zum Steilhang reicht. Ein einfaches Tor befand sich im Nordosten kurz vor dem östlichen Steilhang. Beim Wallschnitt kamen größere Mengen an verstürzten Sandsteinen zu Tage, die auf das ehemalige Vorhandensein einer Trockenmauer schließen lassen. Der Graben ist als Spitzgraben angelegt, besitzt aber eine dafür eigentlich zu breite Sohle von 40 cm. Dies spricht zusammen mit dem Auslaufen des Grabens an den Seiten für den unvollendeten Charakter der Anlage. Dies wird dadurch bestätigt, dass aus dem ca. 300 x 140-200 m großen Innenraum keine Baustrukturen bekannt sind. (Stefan Eismann)
Arch-Untersuchung/Funde:
Wallschnitt 1934.durch Gero von Merhart ohne datierende Funde.