Geschichte:
Von der Burg ist keine historische Überlieferung bekannt. Indizien in den Abgaberechnungen der Amöneburger Amtskellerei sprechen dafür, dass die Burg vor 1332/33 aufgegeben wurde. (Stefan Eismann)
Bauentwicklung:
Die Ausgrabungen haben keinen Hinweis auf eine Mehrphasigkeit ergeben. (Stefan Eismann)
Baubeschreibung:
Die kleine Turmburg besteht aus einem fast quadratischen Gebäude mit ca. 5 x 5,7 m Innenmaß. In dessen Westecke befand sich ein kleiner Kellerraum mit einem Brunnen in der Ostecke. Funde von verbrannten Lehmbrocken im Innenraum lassen von einem Obergeschoss aus Fachwerk ausgehen. Umgeben ist der Bau von einem Wall und einem 6 m breiten, heute versumpften Spitzgraben mit einer Tiefe von ca. 1,20 m. Nach außen folgen mehrere, heute nicht mehr klar erkennbare Wälle. Die Speisung des Grabens erfolgte durch mehrere Quellen im Umfeld. Nach den Grabungsergebnissen befand sich der zugehörige Hof nördlich der Burg. Er war im Osten und Nordwesten durch einen bogenförmigen Wall mit vorgelagertem Graben geschützt. (Stefan Eismann)
Arch-Untersuchung/Funde:
Ausgrabungen 1958, 1960/61 mit Keramik des 12. bis 14. Jhs.