Geschichte:
Das Erzbistum Mainz besaß 1248 einen Hof in Niederklein, der vermutlich zusammen mit der Abtei Amöneburg um 1120 in ihren Besitz gekommen ist. Zu einem unklaren Zeitpunkt ist dieser vermutlich im Spätmittelalter zu einer Burg ausgebaut worden. 1360 ist der Hof an die Schenken zu Schweinsberg verpfändet. 1525 ist vom "sloß Glene" die Rede, das bis dahin Guntram Schenk von Schweinsberg als Pfand des Mainzer Erzstifts besaß und jetzt von ihm wieder ausgelöst wurde. Das weitere Schicksal der Burg bis zu ihrem Abriss am Ende des 19. Jhs. ist nicht überliefert. (Stefan Eismann)
Bauentwicklung:
Die mittelalterliche Baugeschichte ist nicht überliefert. Der Turm ist 1898 zugunsten eines Kindergartens abgerissen worden. (Stefan Eismann)
Baubeschreibung:
Der "Schattenberg" genannte Wohnturm des Erzbistum Mainz saß im Nordwesten der Kirchhofsmauer neben dem zum Dorf hin gelegenen Tor. Er besaß die Maße von 6,20 x 5 m bei einer Höhe von drei Stockwerken. Weitere Details sind zu der Gestalt der Burg nicht bekannt. (Stefan Eismann)
Arch-Untersuchung/Funde:
Keine