Geschichte:
Die ehemalige Wasserburg von Kirchhasel lag am westlichen Ortsausgang, am sogenannten Oberen Tor, nach Roßbach. Der Graben wurde vom Hungerborn gespeist. Wann die Anlage errichtet wurde, ist ebenso unbekannt wie ihr genauer Standort. Die Erstnennung des zugehörigen Adelsgeschlechts, die von Hasel, stammt aus dem Jahr 1290.
Nach den von Hasel war die Burg in Besitz der von Sassen, der von Mansbach und schließlich der von Buchenau. Wilhelm von Buchenau verkaufte 1453 die Anlage an den Fuldaer Fürstabt Reinhard Graf von Weilnau. Die Burg war zu dieser Zeit aber wohl schon verfallen. Im 17. Jahrhundert gehen die Überreste an die Gemeinde, die sie abbrechen lässt. Eine Flurvermessung von 1725 nennt nur noch "alte Keller". (Thorsten Sonnemann)
Bauentwicklung:
Informationen zur baulichen Entwicklung der Burg liegen nicht vor. (Thorsten Sonnemann)
Baubeschreibung:
Die ehemalige Wasserburg ist oberflächlich nicht erhalten. Ihr Standort wird unterhalb der in Spornlage stehenden Kirche St. Georg, direkt östlich der Straßenkreuzung Georgstraße und „Auf dem Heilig“ (K 135) angenommen. (Thorsten Sonnemann)