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Maiersbach, Wachtküppel

Geschichte:

Beim Wachtküppel handelt es sich um einen Basaltkegel (705 m ü. NN) mit hohem Magnetitanteil, der eine lokale, magnetische Anomalie des Erdmagnetfelds hervorruft. Es sind keine Schriftquellen bekannt, die sich auf diese Burganlage beziehen ließen. Die Datierung anhand des behauenen Steinmaterials geht in das 12./13. Jahrhundert, was durch die dort vorzufindenden Keramikscherben bestätigt wird. (Thorsten Sonnemann)

Bauentwicklung:

Zur baulichen Entwicklung der Anlage sind keine gesicherten Angaben möglich. (Thorsten Sonnemann)

Baubeschreibung:

Auf der Felskuppe direkt sind keine Reste von Mauern und/oder Gebäuden zu erkennen. Unterhalb, terrassenartig von der Umgebung abgesetzt und zu drei Viertel (außer dem Südosten) um die Kuppe verlaufend, eine vorburgartige Zwischenebene. In deren Nordwesten sind Fundamentreste einer Ringmauer mit Torsituation und von Gebäuden zu Tage gekommen. Teile dieser Reste wurden nach der Freilegung etwas mit losem Steinmaterial erhöht und dieses mit Maschendrahtzaun fixiert. Vor der Ringmauer lag ein Doppelgraben mit Wall, der sich auch heute noch deutlich im Gelände abzeichnet. (Thorsten Sonnemann)

Arch-Untersuchung/Funde:

In der Literatur werden bearbeitete Steine und ein Wellenrandhufeisen angeführt; Lesefunde von Keramikscherben an den Hängen.