Geschichte:
Im Jahr 1327 werden Güter nahe Wallenfels genannt, die vorher die Brüder Heinrich und Craft von Waldenfels innegehabt hatten. Bei dieser damals wohl schon ausgestorbenen Familie hat es sich wahrscheinlich um Ministeriale des Stifts Hersfeld gehandelt. Das ist der einzige der historischen Überlieferung zu entnehmende Hinweis auf die Besitzer und die Datierung der Burg. (Stefan Eismann)
Bauentwicklung:
Beim gegenwärtigen Forschungsstand lassen sich keine Angaben zur Baugeschichte der Burg machen. (Stefan Eismann)
Baubeschreibung:
Die Burg liegt im Zwickel zwischen dem Walbertstal und einem Seitental. Ihr dreieckiges Areal umfasst etwa 60 m in der Länge und max. 30 m in der Breite. Im Süden ist sie gegen den ansteigenden Hang durch einen leicht bogenförmigen Halsgraben von ca. 40 m Länge abgesichert. Ein dazugehöriger Wall ist nicht erkennbar. Allerdings verläuft parallel zum Graben eine ca. 1,30 m starke Mauer, die in den 1980er Jahren unerlaubt auf 20 m Länge freigelegt wurde, aber ursprünglich wohl die gesamte Burgfläche umgab. Heute ist sie nicht mehr sichtbar. Über die sonstige Innenbebauung ist bisher nichts bekannt. Das spitze Ende der Burg wird von einem Graben mit außen liegendem Wall umgeben. (Stefan Eismann)
Arch-Untersuchung/Funde:
In den 1980er Jahren Freilegung eines Teils der Ringmauer. Lesefunde von mittelalterlicher Keramik, gebranntem Lehm und Ziegelbruch.