Geschichte:
Das Dorf Mansbach war ein Lehen der Abtei Fulda, zeitweise auch des Klosters Hersfeld, an das 1232 erstmals erwähnte Ortsadelsgeschlecht der Herren von Mansbach. 1280 wurde deren Burg durch das Kloster Fulda zerstört, da sie als Basis für Raubzüge in der Umgebung diente. Erst 1342 wurde sie wieder aufgebaut. 1454 wurde der bis dahin allodiale Besitz zum Lehen der Abtei Fulda. Die endgültige Zerstörung der Burg erfolgte im Dreißigjährigen Krieg. Streitigkeiten innerhalb der Familie führten zu einer Aufteilung des Besitzes, worauf 1569 und 1577 die beiden Schlossgebäude neben der alten Burgstelle errichtet wurden. (Stefan Eismann)
Bauentwicklung:
1935 wurden die Reste der Burg abgerissen und der Wassergraben zugeschüttet. Auf dem Burgplatz wurde ein Verwaltungsgebäude errichtet. Die Gräben und Wälle wurden 1974 eingeebnet. Die beiden Schlossgebäude neben der Burgstelle entstanden 1569 und 1577. (Stefan Eismann)
Baubeschreibung:
Die Burg stand westlich des Oberhofs der Herren von Mansbach. Über die Gestalt der mittelalterlichen Burg ist nur bekannt, dass sie mit Wällen und Gräben befestigt war. (Stefan Eismann)
Arch-Untersuchung/Funde:
Keine