EBIDAT - Die Burgendatenbank

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Hradište

Geschichte:

Die kleine Holzburg könnte den Verteidigungsorten - Burgen und Vorburgen - aus dem Gesetzbuch von Ladislaus I. entsprechen. Dessen Mannschaften, sogenannte "„josedeth", sollten auf den Wegen (oder z. B. auch Bergpässen) "wandernde" Leute und das Vieh abfangen und auf den unweiten Marktplätzen verkaufen. Auffallende Übereinstimmung in dieser Richtung stellt auch die Lage namens Trhovica (der mittelalterliche "Wassaarwewgh") gerade unter Hradiste dar. Die kleine Burg war wahrscheinlich ein Kontrollpunkt des ungarischen Königs über die Bewegungen von Menschen und Gütern auf den alten Strassen, die durch die Bergpässe in die Umgebung von Marhät verliefen sowie entlang des Baches Striebornica. (A. R.)

Bauentwicklung:

Auf dem Berg Hradiste (Warhegh) stand eine Holzburg aus dem 12.-13. Jh. (A. R.)

Baubeschreibung:

Auf dem Berg Hradiste (Warhegh), befand sich gemäß der Grabungsergebnisse aus dem Jahre 1973 eine kleine Holzburg des 12.-13. Jhs. Sie hat zwei Befestigunglinien gehabt – einen äusseren Graben und einen inneren Holz-Stein-Wall, der eine Fläche von nur etwa 50 x 10 m umfasste. Im Innenraum wurden die Reste von zwei quadratischen Siedlungsobjekte entdeckt sowie Öfen und eine größere Grube, wahrscheinlich die Reste einer einfache Zisterne. (A. R)

Arch-Untersuchung/Funde:

Archäologische Ausgrabungen im J. 1973 (A. Ruttkay). Funde: Befestigung- und Bauelemente, keramische Funden und Eisenerzäugnissen.