EBIDAT - Die Burgendatenbank

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Fahrenhorst

Geschichte:

Historische Nachrichten zur Burg sind nicht bekannt. Wie viele andere Ringwälle gehört die Burg in eine Zeit der Herrschaftsbildung einer Elite, die sich im Laufe des 9. Jhs etabliert hatte und im Laufe des 10. Jhs ihre Burgen im Zuge frühstaatlicher Bildungen in den slawischen Gebieten wieder aufgeben musste. (Fred ruchhöft)

Bauentwicklung:

Da nur begrenzte archäologische Ausgrabungen stattgefunden haben und im Wall keine Holzerhaltung beobachtet wurde, gibt es keine sicheren Informationen über den Aufbau der früheren Holz-Erde-Mauer sowie deren mögliche Zerstörungen und Erneuerungen. Es ist aber von 2-3 Nutzungsphasen auszugehen. (Fred Ruchhöft)

Baubeschreibung:

Der Ringwall befindet sich auf einem Sporn, der von Westen in eine Niederung hinein reicht. Nur im Norden die Niederung berührend, ist die Burg nahezu kreisrund bei einem Durchmesser von 50 x 54 m. Der Wall ist 9–12 m breit und 0,8–1,0 m hoch, der Graben 7 m breit und 1 m tief; daraus ergibt sich eine Böschungshöhe von bis 2 m. Die Durchfahrten im Osten und Westen sind im Zuge eines Waldweges angelegt worden; sie sind als Störungen anzusehen und geben keine Hinweise auf den alten Eingang. (Fred Ruchhöft)

Arch-Untersuchung/Funde:

An Oberflächenfunden gibt es Keramik der Gruppen Sukow (unverziertes Menkendorf?), Feldberg und Menkendorf und ebenso aus kleinen, von R. Beltz 1894 durchgeführten, aber nicht dokumentierten Sondagen an den Wallinnenseiten. (Fred Ruchhöft)